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München und der Krieg

KZ-Häftlinge beim Bergen einer zehn Zentner schweren Bombe in Großhadern, 21.12.1942 | Quelle: Stadtarchiv München

1939 | 1945

Der dritte Ausstellungsteil behandelt die Phase des Zweiten Weltkriegs, den Zusammenbruch des Regimes und leitet über zur unmittelbaren Nachkriegszeit. Er beginnt mit der Schilderung von Kriegsverbrechen, an denen Münchner Soldaten und Polizisten in den besetzten Gebieten beteiligt waren. Weitere Themen sind der Kriegsalltag in der Stadt, sowohl für die „deutsche” Bevölkerung als auch für die Verfolgten und Diskriminierten.

Bei der Dokumentation der Zwangsarbeit als zentrales Mittel der Unterdrückung im NS-Staat erhält der Zusammenhang zwischen Ausbeutung und Profit, insbesondere im Bereich der Rüstungsindustrie, Beachtung. Anhand der Schilderung mutiger Widerstandsaktionen werden Handlungsspielräume sichtbar gemacht. Dabei wird deutlich, dass es möglich war, Zivilcourage zu beweisen.

Der Abschnitt endet mit der von grausamem Terror gegen Oppositionelle und Gefangene geprägten Endphase des Regimes und schließlich dessen endgültigem Zusammenbruch, markiert durch den Einmarsch der US-Armee in München am 30. April 1945. Danach beginnt die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit.

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