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Herrschaft und Gesellschaft im Nationalsozialismus

Straßenschild mit der Aufschrift „Juden sind hier nicht erwünscht“ in München-Freimann, 1935 | Quelle: Stadtarchiv München

1933 | 1939

Der zweite Ausstellungsteil im dritten Obergeschoss beginnt mit der Eroberung der Macht durch die Nationalsozialisten in München. Geschildert wird die systematische Zerstörung der rechtsstaatlichen und demokratischen Strukturen und die damit einhergehende Errichtung einer mit Gewalt, Willkür und Terror regierenden Diktatur.

Die Mechanismen des NS-Regimes werden in der Ausstellung anhand der zwei sich gegenüberstehenden und gegenseitig bedingenden Seiten der ‚Volksgemeinschaft‘ verdeutlicht: Die Ausgrenzung und Verfolgung von politischen Gegnern und Menschen, die nicht der Rassenideologie des Nationalsozialismus entsprachen, wird ausführlich geschildert. Dem gegenüber steht die vermeintliche, vom Wegschauen, Zuschauen und Mitmachen geprägte „Normalität" im Alltagsleben der Münchnerinnen und Münchner. Zugleich wird der Widerstand innerhalb der verschiedenen gesellschaftlichen Milieus beleuchtet.

Die nationalsozialistische Vereinnahmung und Indoktrination wird darüber hinaus am Beispiel von Kunst und Kultur verdeutlicht: In der ‚Hauptstadt der Deutschen Kunst‘ wurde die kulturelle Vielfalt der Moderne als ‚entartet‘ verfemt und durch das Leitbild einer neuen ‚Deutschen Kunst‘ ersetzt. Weitere Themenschwerpunkte befassen sich mit dem ‚Münchener Abkommen‘, der Rolle der ‚Hauptstadt der Bewegung’ und dem Parteikult am Königsplatz. Die Eskalation der Gewalt gegen Juden und der Krankenmord bilden die Überleitung zu den Themen Krieg und Vernichtung.

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