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Auseinandersetzung mit der NS-Zeit

Großkundgebung der KPD am 9. November 1946 an der Münchner Feldherrnhalle | Quelle: Münchner Stadtmuseum/Sammlung Fotografie

Nach 1945 | bis heute

Der letzte Teil der Dauerausstellung widmet sich der Zeit nach 1945. Der Neubeginn nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes steht zunächst im Zeichen der Entnazifizierung und Demokratisierung, aber auch der Konfrontation mit den NS-Verbrechen. Dass die Schuld gerne geleugnet wurde und die Scham oft eher begrenzt war, schildert die Ausstellung an Beispielen.

Zwar wurden die NS-Symbole aus dem öffentlichen Raum der Stadt entfernt, aber die personellen Kontinuitäten in vielen Bereichen überschatten den Neuanfang. Kamen die Täter vor Gericht, durften sie meist mit milden Strafen rechnen. Dennoch gelang der demokratische Neubeginn in Stadtrat, Landesverfassung und Medien.

Die Ausstellung thematisiert auch die Erfolge und Lücken der „Wiedergutmachung" und zeigt verweigerte Entschädigungen sowie die fortdauernde Diskriminierung vieler Opfer des NS-Terrors auf.

Der letzte Abschnitt der Ausstellung illustriert den Umgang mit der NS-Vergangenheit, der sich zwischen Aufarbeitung, Kontinuität und Verdrängung bewegt. Während die Spuren der NS-Zeit im Stadtbild weitgehend getilgt werden (‚Braunes Haus’, ‚Wittelsbacher Palais’) oder buchstäblich Gras darüber wächst (Königsplatz, ‚Ehrentempel’), engagieren sich Bürgerinnen und Bürger gegen Vergessen und Verdrängung und für eine lebendige Erinnerungskultur. Gegen aufkommenden Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit formiert sich Protest. Eine interaktive Medieninstallation mit aktuellen Presseberichten zum Fort- und Weiterleben von NS-Ideen beendet die Ausstellung.

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