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Ausstellungskonzept: München und der Nationalsozialismus

Kind in Uniform während des Gauparteitags in München, 1932 | Foto: Stadtarchiv München, FS-WRep-0060 (Kurt Huhle)

Die Wiege der Gewalt

Woher kommen der Nationalsozialismus und seine Ideologie? Wie kam Hitler an die Macht und warum scheiterte die Demokratie? Was führte zu Ausgrenzung, Krieg und Vernichtung? Kann man aus der Katastrophe des Nationalsozialismus lernen? Diese Fragen beschäftigen Historiker seit Jahrzehnten. Sie gehen uns alle noch heute etwas an.

Wer nach Antworten sucht, kann sie in München finden, wo der Nationalsozialismus entstanden und groß geworden ist. Das NS-Dokumentationszentrum setzt sich mit dieser schwierigen Vergangenheit auseinander und erklärt den Nationalsozialismus am historischen Ort.

Die 2015 eröffnete Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus" behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem  „Ausgrenzung und Verfolgung", „Warum München?", „Was hat das mit mir zu tun?".

Die Dokumentation umfasst Fotografien, Dokumente und Texte sowie Filmprojektionen und Medienstationen. Biografien beleuchten die Motive und Handlungsspielräume von Tätern und Opfern, Mitläufern und Widerständigen. Große Fenster ermöglichen Sichtbezüge zu den baulichen Relikten der NS-Zeit. Die authentischen Orte werden so zu einem Teil der Dokumentation.

Um möglichst alle Besucher anzusprechen werden die Informationen je nach Interesse und Verweildauer auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlicher Tiefe präsentiert. Die Dokumentation ist in 33 Themenschwerpunkte gegliedert, die – in großformatigen Leuchtrahmen gestaltet – die Inhalte komprimiert vermitteln und den Besucher durch die Ausstellung leiten.

Die Dauerausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Englisch konzipiert. Begleitend zur Ausstellung gibt es einen umfassenden Katalog (deutsch und englisch), einen Kurzführer in verschiedenen Sprachen, ein Begleitheft in „Leichter Sprache" sowie thematische und zielgruppenspezifische Mediaguides.

Siehe auch

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Veranstaltungsprogramm
Oktober - Dezember 2017