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Workshop

Samstag 24|02|2018, 09.30–16.30 Uhr

Entnazifizierung im Nachkriegsdeutschland. Kunst, Kultur, Medien

Gemeinsamer Workshop des NS-Dokumentationszentrums München und des Haus der Kunst, München

Historisches Archiv im Haus der Kunst, Raumansicht / Foto: Wilfried Petzi

Der Prozess der Entnazifizierung war ein wichtiger Teil der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Es ging um die Frage nach Schuld und Verantwortung, aber auch um Verharmlosung und Verdrängung.

Zu diesem Thema haben das NS-Dokumentationszentrum und das Haus der Kunst einen Workshop konzipiert, der sich schwerpunktmäßig mit der Entnazifizierung des Kulturlebens in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Er berührt damit auch in symptomatischer Weise die Geschichte des Haus der Kunst, das von 1933 –1937 nach Plänen von Hitlers bevorzugtem Architekten Paul Ludwig Troost als „Haus der Deutschen Kunst“ errichtet und 1937 eröffnet wurde. Bis 1945 diente das Gebäude als  Propagandainstrument und maßgebliche Institution nationalsozialistischer Kunstpolitik.

Die Teilnehmenden erhalten Einblick in historische Dokumente wie zum Beispiel in die Spruchkammerakten von Protagonisten wie der Architektenwitwe Gerdy Troost oder Hitlers Leibfotografen Heinrich Hoffmann. Welchen Einfluss hatten und haben diese prominenten Fälle auf das Bild des Kulturschaffenden der Nachkriegszeit? Wie wird die Frage nach Täterschaft und Verantwortung von Künstlern verhandelt? Außerdem richtet der Workshop den Blick auf bis heute so brisante Themen wie NS-Raubkunst und Restitution.

Ort: Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, 80538 München
Eintritt: 5 €
Anmeldung: buchung.nsdoku@muenchen.de oder archiv@hausderkunst.de
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München, Haus der Kunst, München

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