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Ausstellungskonzept: München und der Nationalsozialismus

Königsplatz in München während der Feier zum 9. November 1935 (Quelle: Bayerische Staatsbibliothek/ Bildarchiv)

Seit dem 1. Mai 2015 zeigt das NS-Dokumentationszentrum seine Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus". Die Dokumentation behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierige Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen sind u.a. „Ausgrenzung und Verfolgung", „Warum München?", „Was hat das mit mir zu tun?".

Die Dokumentation umfasst Fotografien, Dokumente und Texte sowie Filmprojektionen und Medienstationen. Biografien beleuchten die Motive und Handlungsspielräume von Tätern und Opfern, Mitläufern und Widerständigen. Große Fenster ermöglichen Sichtbezüge zu den baulichen Relikten der NS-Zeit. Die authentischen Orte werden so zu einem Teil der Dokumentation.

Um möglichst alle Besucher anzusprechen werden die Informationen je nach Interesse und Verweildauer auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlicher Tiefe präsentiert. Die Dokumentation ist in 33 Themenschwerpunkte gegliedert, die – in großformatigen Leuchtrahmen gestaltet – die Inhalte komprimiert vermitteln und den Besucher durch die Ausstellung leiten.

Die Dauerausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Englisch konzipiert. Begleitend zur Ausstellung gibt es einen umfassenden Katalog (deutsch und englisch), einen Kurzführer in verschiedenen Sprachen, ein Begleitheft in „Leichter Sprache" sowie thematische und zielgruppenspezifische Mediaguides.

Siehe auch

Geöffnet seit 01|05|2015

Die wichtigsten Besucherinformationen

Für Gruppen

Informationen zum Bildungsangebot

Veranstaltungsprogramm
Juli - September 2016

Neue Sonderausstellung

Adolf Frankl - Kunst gegen das Vergessen